Geschichte

Stift Spital am PyhrnDie regionalen Gewässer (Quellbäche von den Einzugsgebieten der Teichl und des Dambaches…) wurden ab der Begründung des Stiftes Spital am Pyhrn vor ca. 860 Jahren von diesen bereits fischereilich zur Lebensmittelgewinnung genutzt. In weiterer Folge entstand eine künstlich angelegte Karpfenteichanlage, die sich von Spital am Pyhrn bis Edlbach erstreckte. Die Fische und Fischprodukte gehörten seit jeher zu den wertvollsten und begehrtesten Lebensmitteln. So wurden etwa bis ins 18.Jhdt fast ausschließlich Karpfen gehalten. Erst später gewannen unsere „Donaustämmigen Bachforellen“ immer mehr an Bedeutung, und man beschäftigte sich in der Folge mit deren Nachzucht und Vermehrung.

Der damals gewonnene Forellenlaich wurde befruchtet und in gelochten Tongefäßen in die Bäche eingebracht. Die Befischung wurde hauptsächlich mit Reusen praktiziert. Allmählich wurden auch Jungforellen in den Teichanlagen mit Topfen und tierischen Abfällen herangezogen.

Durch die Auflösung des Stiftes Spital am Pyhrn (im 18. Jhdt.) hat die Fischzucht im Wandel der Gesellschaft an Bedeutung verloren, sodass die Karpfenteichanlagen in landwirtschaftliche Flächen rückgeführt wurden. Es sind nun lediglich ab Anfang des 20. Jhdt. die heute vorhandenen Teiche reaktiviert und erhalten worden - die Österreichischen Bundesforste haben diese Anlagen der Fischzucht in Spital am Pyhrn bis ins Jahr 2011 bewirtschaftet.

Vereinsgründung 2011

Im Jahr 2011 wurde der  VEREIN FORELLE STEYR I  gegründet und übernahm diese Teichanlagen und Aufzuchtgewässer vom Österreichischen Bundesforst zur weiterführenden Bewirtschaftung.

Siehe : Vereinsgründung